Der Spooler wird durch den Dienst MultiData.Spooler.WinService.exe gestartet. Die Installation eines Dienstes weist den Vorteil auf, dass diese keine Benutzerlizenz verbraucht, permanent im Hintergrund laufen und auch mehrere Klienten bedienen kann.
•Downloaden Sie die Datei MultiData.Spooler.WinService.zip.exe aus unserem Downloadbereich, Abschnitt "Allgemein" - Verzeichnis "Services". •Kopieren Sie diese Datei in ein beliebiges Verzeichnis, z.B. "c:\Programme\Mbab4". •Führen Sie das Programm aus und die Dateien werden im Verzeichnis "MultiData.Spooler.WinService" entpackt. •Benennen Sie die Dateien MultiData.Spooler.WinService.example.ini und Install.example.bat in MultiData.Spooler.WinService.ini und Install.bat um. •Passen Sie den Inhalt dieser Dateien wie folgt beschrieben an.
Registrieren Sie den Dienst mit dem Programm InstallUtil.exe mittels Install.bat und beachten Sie, dass bei der Installation von ".NET Framework 4" der Pfad "v2.0.50727" durch "v4.0.30319" zu ersetzen ist.
Installieren
C:\WINDOWS\Microsoft.NET\Framework\v2.0.50727\InstallUtil.exe C:\Programme\Mbab4\Spooler\MultiData.Spooler.WinService.exe
Deinstallieren
C:\WINDOWS\Microsoft.NET\Framework\v2.0.50727\InstallUtil.exe /u MultiData.Spooler.WinService.exe
Starten
Starten Sie den Dienst mit einem Domainenkonto, das auf die Berichtsdateien den entsprechenden Zugriff hat. Soll das Service auch Mails versenden, muss das Domainenkonto eine gültige Mailadresse besitzen und diese Mailadresse dem Benutzer zugewiesen sein, mit dessen ID die Anmeldung in MD-Premium.NET erfolgt.
Informationen und Fehlermeldungen zu dem Dienst werden in der lokalen Ereignisanzeige "MultiData" mit der Quelle "MdSpooler" abgelegt.
Das Ausführungskonto sollte daher auch das Recht besitzen, die Ereignisanzeige "MultiData" anzulegen.
Bei jeder Ausführung des Dienstes wird die Datei MultiData.Spooler.WinService.ini gelesen, die für jeden Klienten eine Zeile zu enthalten hat. Der Name der vorgegebenen Ini-Datei MultiData.Spooler.WinService.ini kann durch den Commandlineparameter "/INI:" übersteuert werden,
/DB:MD /OWNER:MBAB4 /KLIENT:1 /USER:SPOOLER /PCD:c:\programme\mbab4
/DB:MD /OWNER:MBAB4 /KLIENT:2 /PCD:c:\programme\mbab4
/DB:MD /OWNER:MBAB4 /KLIENT:3 /PCD:c:\programme\mbab4
•"/DB:", "/OWNER:", "/KLIENT:" und "/USER:" entsprechen den Standardstartparametern, die auch im normalen Userinterface zur Verfügung stehen.
Wird der Parameter "/USER:" nicht angegeben, erfolgt die Anmeldung mit der unter "/OWNER:" angegebenen Benutzer-ID. •Der Parameter "/PCD:" gibt den Pfad zur .pcd-Datei an, die das verschlüsselte Passwort des unter OWNER angegebenen Oracleusers enthält. Befindet sich die pcd-Datei im gleichen Verzeichnis wie der Dienst, kann die Angabe des Parameters entfallen. •Der Parameter /TRACE aktiviert die Protokollierung der Vorgänge in der Datei MultiData.Spooler.WinService.log. •Der Parameter /TERMINATE:HH:MI (HH:MI ist durch Stunde und Minute, z.B. 08:04 zu ersetzen) erzwingt die Terminierung des Dienstes zur angegebenen Uhrzeit. •Der Parameter "/MI:", der standardmäßig den Wert 1 besitzt, gibt an, nach wie vielen Minuten aktiv auf neue Druckjobs geprüft wird. Der Wert kann auch mit Nachkommastellen angegeben werden, wobei das Komma von den Systemeinstellungen abhängig ist. Eine aktive Überprüfung alle 6 Sekunden würde daher einem Wert von 0.1 entsprechen.
Im Vergleich zum Betrieb im Arbeitsplatzmodus hat der Dienst die Eigenschaft, dass fehlerhafte Druckjobs erneut verarbeitet werden. Erst nach 10 Fehlversuchen ist ein manueller Eingriff notwendig.
Mailversand
Der Versand von E-Mails funktioniert standardmäßig über das Webservice von MS Exchange Server, ab der Version 2007/1. Wird die Verwendung eines SMTP-Servers bevorzugt, ist im Benutzerstamm die Kennung "S" zu setzen und der Systemparameter für den SMTP-Server anzugeben. Beachten Sie dabei bitte die Information im Abschnitt "Starten" dieses Kapitels.
|