Datenbank

MDFAKT

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Verwendung: Kundenaufträge

 

Tabellenfeld

Beschreibung

FAKT_ID

Hinterlegung der Kundenauftrags-ID.

Info: Der Aufbau dieser Nummer wird unter dem Menüpunkt Nummernkreise definiert.

ACO_ID

Anzeige des Auftragscodes. Der Auftragscode stellt den Belegstatus dar. Der Belegstatus wird mittels Belegdruck verändert. Während des Belegdruckes und somit während der Statusänderung, geschehen alle Lager- und Umsatzbuchungen.

ABSCHLUSS_DATUM

Dieses Datumsfeld stellt das Periodenabschlussdatum dar. Grundsätzlich werden nur abgeschlossene Belege (Rechnung, Gutschrift) vom Periodenabschluss erfasst. Bei allen anderen Belegen weist dieses nicht editierbare Feld den Wert '0' auf. Dieses Datum wird während des Periodenabschlusses automatisch gesetzt. Sobald dieses Datum gesetzt ist, kann der Auftrag nicht mehr verändert werden, da er bereits als in die Finanzbuchhaltung übergeleitet gilt.

Eine Änderung von einzelnen Feldern wird jedoch ermöglicht, wenn auf die logische Tabelle „LOG_MDFAKT_FIBU“ in Verbindung mit dem gewünschten Feldnamen eine Änderungsberechtigung erteilt wird.

KND_ID

Hinterlegung der Kunden-ID

MACHTCODE


TEXT1-2

Hinterlegung eines Auftragstextes. Auftragstexte können als interne Notizen verwendet werden, aber auch der Ausdruck auf Belegen ist möglich.

ABSCHLUSS_KZ

Dieses Kennzeichen gibt den Auftrag für den Periodenabschluss frei. Wird die Überleitung einer Rechnung in die Finanzbuchhaltung zu diesem Zeitpunkt noch nicht gewünscht, so kann dies mit der Deaktivierung dieser CheckBox erzielt werden.

LIEFERSPERRE_KZ

Hinterlegung des Liefersperrekennzeichens.

Siehe Kreditlimitprüfung

BELEG_NR

Anzeige der aktuellen Belegnummer. Je nach Auftragsstatus (Auftragscode) wird hier eine entsprechende laufende Belegnummer angezeigt.

Info: Der Aufbau der Belegnummer wird unter dem Menüpunkt Nummernkreise definiert.

BELEG_DATUM

Anzeige des Datums, an dem der aktuelle Beleg erstellt wurde.

ARBEITSBELEG_NR

Infofeld für die Hinterlegung der Arbeitsbelegnummer

ARBEITSBELEG_DATUM

Infofeld für die Hinterlegung des Arbeitsbelegdatums

KONTRAKT_ID

Hier kann der Auftrag mit einem bestehenden Kontrakt verknüpft werden.

ZBD_ID

Hinterlegung der Zahlungsbedingungs-ID

ZBD_VALUTA_DATUM

Hinterlegung des Startdatums zur Berechnung des Valutadatums (Valutadatum = Startdatum + Nettotage).

VERSAND_ID

Hinterlegung der Versandart-ID

FRACHT_ID

Hinterlegung der Frachtart-ID

FRACHT_ORT

Infofeld für die Hinterlegung des Frachtortes

FWK_ID

Hinterlegung des Fremdwährungskennzeichens

FWK_KURS

Hinterlegung des Fremdwährungskurses

KENNUNG


KENNUNG_USER

Dieses Eingabefeld dient zur individuellen Kennzeichenzuweisung.

GART_ID

Hinterlegung der Geschäftsarten-ID

PRJ_ID

Durch das Zuweisen einer Projektnummer können beliebig viele Aufträge (Kunden oder Lieferanten) einem Projekt zugeordnet werden.

ABT_ID

Hinterlegung der Abteilungs-ID

LAG_ID_LU

Hier können Sie ein „Ziellager“ hinterlegen, falls Sie eine Lagerumbuchung machen möchten.

RABATT1-5

Hinterlegung des Rabattes1-5. Wenn hier ein Prozentsatz hinterlegt ist, wird auf alle Artikel, bei denen im Artikelstamm unter Preise das Feld „Rkz“ aktiviert ist, dieser Rabatt gewährt.

Siehe Preisfindung

TERMIN

Hinterlegung von einem Auftragstermin. Über eine Selektion können z.B. alle überfälligen Aufträge ausgewertet werden.

LAUFZEIT_VON

LAUFZEIT_BIS

Angabe eines Datums für die Laufzeit.

BESTELL_NR

Hinterlegung der Kundenbestellnummer

BESTELL_DATUM

Hinterlegung des Bestelldatums. Dieses Feld wird bei der Neuanlage eines Auftrags mit dem Systemdatum befüllt, kann aber manuell überarbeitet werden.

BESTELL_PERSON

Hinterlegung der zuständigen Ansprechperson beim Kunden

FAKTEA_ID

Hinterlegung der Auftragseingangsart

FAKTEA_DATUM

Hinterlegung des Auftragseingangsdatums. Dieses Feld wird bei der Neuanlage eines Auftrags mit dem Systemdatum befüllt, kann aber manuell überarbeitet werden.

BEARBEITER_USER_ID

Hinterlegung des internen Sachbearbeiters. Dieses Feld wird bei der Neuanlage eines Auftrags mit dem aktuellen Kürzel des Programmbenutzers befüllt, kann aber manuell überarbeitet werden.

VORLAGE_USER_ID

Hinterlegung des Sachbearbeiters, der diesen Auftrag zur Wiedervorlage bekommen soll. Dieses Feld wird bei der Neuanlage eines Auftrags mit dem aktuellen Kürzel des Programmbenutzers befüllt, kann aber manuell überarbeitet werden.

VORLAGEDATUM

Hinterlegung des Wiedervorlagedatums

MON_ID

Hinterlegung der Monteur-ID

MON_VON

Hinterlegung der Von – Montagezeit (Datum, Uhrzeit)

MON_BIS

Hinterlegung der Bis – Montagezeit (Datum, Uhrzeit)

MDGER_SID

Hier kann der Auftrag über die Geräteevidenznummer mit einem bestehenden Gerät in der Geräteevidenz verknüpft werden.

MATCHCODE

Hier kann der Auftrag über die Gerätekurzbezeichnung mit einem bestehenden Gerät in der Geräteevidenz verknüpft werden.

KENNZEICHEN

Hier kann der Auftrag über das Kennzeichen mit einem bestehenden Gerät in der Geräteevidenz verknüpft werden.

MDGER_BETRIEBSSTUNDEN

Anzeige der Betriebsstunden des Gerätes laut Geräteevidenzeintrag

CHARGE

Hier kann der Auftrag über die Chargennummer mit einem bestehenden Gerät in der Geräteevidenz verknüpft werden.

FAHRGESTELLNUMMER

Hier kann der Auftrag über die Fahrgestellnummer mit einem bestehenden Gerät in der Geräteevidenz verknüpft werden.

MOTORNUMMER

Hier kann der Auftrag über die Motornummer mit einem bestehenden Gerät in der Geräteevidenz verknüpft werden.

 

hmtoggle_plus1Menüpunkt "Zusätze"

Im Userinterface stehen bei den Kundenaufträgen über den Menüpunkt "Zusätze" folgende Programmpunkte zur Auswahl:

 

Positionen freigeben

Durch diese Funktion wird der komplette Auftrag zum Liefern freigegeben. Dies wird dadurch erzielt, indem das Eingabefeld "ZuLiefern" auf die Positionsgesamtmenge gesetzt wird. Wenn es sich bei dem Eintrag um einen Chargenartikel oder eine Buchung auf ein Lager mit Lagerorten handelt und der aktuelle Auftragscode eine Lagerreservierung vornimmt, wird die Zuordnung der Chargen bzw. Lagerorte automatisch vorgenommen.

 

Positionen sperren

Durch diese Funktion wird der komplette Auftrag für Lieferungen gesperrt. Dies wird dadurch erzielt, indem das Eingabefeld "ZuLiefern" bei allen Positionen auf den Wert 0,00 gesetzt wird.

 

Verfügbare Positionen freigeben

Durch diese Funktion ist es möglich, Positionen, die aufgrund des aktuellen Lagerstandes verfügbar sind, zum Liefern freizugeben. Dies wird dadurch erzielt, indem das Eingabefeld „ZuLiefern“ auf die verfügbare Menge, aber höchstens auf die Positionsgesamtmenge gesetzt wird. Handelt es sich bei dem Eintrag um einen Chargenartikel oder eine Buchung auf ein Lager mit Lagerorten, wird die Zuordnung der Chargen bzw. Lagerorte automatisch vorgenommen.

 

Verkaufspreis neu berechnen

Dieser Menüpunkt ermöglicht die Neuberechnung des Verkaufspreises bei noch nicht gelieferten Positionen.

 

Stornobeleg erzeugen

Der aktuelle Beleg wird kopiert und die Auftragspositionen mit negativem Vorzeichen versehen. Auftragsstatus, Belegnummer und Belegdatum bleiben unverändert.

 

Termin setzen

Durch diese Funktion wird der Termin aus dem Auftragskopf in die Auftragspositionen übertragen.

 

Termin berechnen

Durch diese Funktion wird der voraussichtliche Liefertermin aufgrund der Warenverfügbarkeit pro Auftragsposition errechnet und der letzte Termin in den Auftragskopf übernommen.

Ware verfügbar – Tagesdatum + 1 Tag

Ware bestellt – Liefertermin der Bestellung + 2 Tage

Ware noch nicht bestellt – Lieferzeit_Soll des Standardlieferanten

 

Lager setzen

Durch diese Funktion wird das Lager für den kompletten Auftrag inklusive Chargenpositionen geändert.

 

Lagerkommission zurücksetzen

Bei einem Druck eines Lagerkommissionsscheines wird das Feld LK_PRINT_DATUM in der Artikelposition mit dem Belegdatum und der Uhrzeit des Drucks befüllt. Ein nochmaliger Druck des Lagerkommissionsscheins ist nicht mehr möglich. Wird nun der Menüpunkt „Lagerkommission zurücksetzen“ ausgeführt, wird in allen Artikelpositionen dieses Feld wieder auf 0 gestellt und ein nochmaliger Belegdruck ist möglich.

 

Liefersperre prüfen

Durch diesen Menüpunkt kann jederzeit die Kreditlimitprüfung manuell gestartet werden.

 

Auftragssumme setzen

Durch diese Funktion wird der Nettogesamtauftragswert auf einen vorgegebenen Betrag gesetzt. Die Differenzen werden pro Auftragsposition – gewichtet nach Positionssumme, Gewicht, Volumen, Colli oder Menge – in das Feld VKP_ZUSCHLAG_GES5 (mengenunabhängiger Gesamtzuschlag) übertragen. Diese Funktion wird nur bei jenen Positionen angewandt, die keine Kennung "A" oder Kennung "R" aufweisen. Weiters auch bei Positionen, deren Nettosumme > 0 ist oder bei Positionen mit Nettosumme > 0, die sich noch im Rückstand befinden und bei denen das Häkchen bei "Gelieferte Positionen berücksichtigen" nicht gesetzt ist. Mehr über die Einstellungen bei "Gelieferte Positionen berücksichtigen" finden Sie beim Systemparameter SETORDERSUM_MENGE_GL.

 

Bestellung

Mittels dieser Funktion werden aus einem Kundenauftrag Lieferantenbestellungen angelegt. Das Kennzeichen 'BKz' in der Artikelposition muss für die Artikel, die bestellt werden sollen, aktiviert werden. Artikel, die auf diese Weise bestellt werden, wird eine Chargennummer zugewiesen, die der Kundenauftragsnummer entspricht. Dadurch ist eine genaue Zuweisung des Einstandspreises aus der Lieferantenbestellung möglich.

 

Bestellvorschlag

Der Bestellvorschlag wird für die Artikel des aktuellen Auftrages durchgeführt, die im Register "Bestellung" einen Lieferanten gesetzt haben. Die vorgeschlagene Bestellmenge ist vom Lagerstand unabhängig und entspricht immer der Auftragsmenge.

 

Standardlieferant setzen

Diese Funktion ordnet allen Lagerartikelpositionen im Register "Bestellung" den Standardlieferanten zu und aktiviert das Bestellkennzeichen 'BKz' in der Auftragsposition. Wird die Option „Verfügbare Lagerstände berücksichtigen“ ausgewählt, werden nur jene Artikelpositionen mit dem Standardlieferanten versehen, deren Menge nicht durch den Lagerstand abgedeckt ist.

 

Rückstandsauflösung

Die Grundlage für die Rückstandsauflösung ist eine Selektion über offene Aufträge.

 

Welche Artikel werden in einer solchen Selektion berücksichtigt?

Alle Positionen deren:

a)  MENGE_ZULIEFERN = 0

b)  LK_PRINT_DATUM nicht Null ist, d.h. ein Datum ist eingetragen*

c) VERSAND_LK_DATUM nicht Null ist, d.h. ein Datum ist eingetragen*

 

*Die Punkte b) und c) können via Klient-Parameter MDFAKT_OP_LK = 0 deaktiviert werden. Standardmäßig ist dieser Wert programmintern auf 1 gesetzt.

 

Beispiel eines Selekts, wenn Punkte a) bis c) verwendet werden. Diese Selektion ist unter "Aufträge – Kunden – Selektionen" zu erstellen:

 

ACO_ID = 'AF'

AND MDFAKT.VERSAND_LK_DATUM IS NULL

AND (SELECT COUNT(*)  FROM MDJOU

          WHERE MDFAKT.KLIENT_ID = MDJOU.KLIENT_ID

              AND MDFAKT.FAKT_ID = MDJOU.FAKT_ID

            AND MDJOU.RUECKSTAND_KZ = 1

              AND MDJOU.LK_PRINT_DATUM IS NOT NULL

              AND MDJOU.VERSAND_LK_DATUM IS NOT NULL

              AND MDJOU.MENGE_ZULIEFERN = 0) > 0

 

Diese Selektion ermittelt alle Auftragsköpfe, die in mindestens einer Journalzeile einen Datensatz haben, der bereits mit einem LK_PRINT_DATUM sowie einem VERSAND_LK_DATUM versehen ist.

 

Ablauf der Rückstandsauflösung:

Nach dem Ausführen der gewünschten Selektion erhalten Sie eine Anzahl von Aufträgen. Die genaue Anzahl steht in der Auftragsmaske links unten (z.B. 1/200 würde bedeuten, dass für die Rückstandsauflösung 200 Aufträge herangezogen werden).

 

Wählen Sie nun den Menüpunkt "Zusätze – Rückstandsauflösung – Daten verbuchen" und Sie erhalten eine Abfrage, ob die Positionen freigegeben werden sollen oder ob Sie nur ein ‚Vorschauprotokoll’ erstellen möchten.

 

Abfrage

Ausgelöster Vorgang

Positionen freigeben = NEIN

Es wird ein Protokoll erstellt, in dem ersichtlich ist, welche Positionen mit welchen Mengen freigegeben werden würden.

Positionen freigeben = JA

Alle Positionen, bei denen eine Artikelverfügbarkeit vorhanden ist, werden sofort freigegeben.

Positionen freigeben = Abbrechen

Stoppt den Vorgang sofort.

 

Um ein Protokoll erneut drucken zu können, muss nicht die Rückstandsauflösung erneut durchgeführt werden. Das letzte Protokoll ist unter dem Menüpunkt "Zusätze – Rückstandsauflösung – Protokoll" jederzeit abrufbar.

 

Die Rückstandsauflösung berechnet nun wie folgt:

Pro selektierten Artikel wird ermittelt, wie viel Mengen es bereits gibt, die eine zu liefernde Menge gesetzt haben. Es werden nur Aufträge berücksichtigt, die aufgrund ihres Auftragscodes am Artikellager eine Reservierung auslösen (z.B. AR, AB,...).

Der Systemadministrator kann dies unter Menüpunkt "Systemdaten – Auftragscodes" jederzeit überprüfen.

Das Feld AR_CHECKSUMM in der Tabelle MDARTLAG wird mit der Summe dieser Mengen pro Artikel gesetzt.

 

Nun wird die tatsächlich noch verfügbare Menge (VME) ermittelt:

= Lagerstand minus AR_CHECKSUMM

Sollte es sich um einen Auftragscode handeln, der keine Reservierung am Lager hervorruft, so wird die VME wie folgt ermittelt:

= Verfügbar1 minus AR_CHECKSUMM

 

Wenn nun VME > 0 ergibt, dann wird die zu liefernde Menge auf die offene Menge (jedoch maximal auf die VME) gesetzt, sowie das LK_PRINT_DATUM und das VERSAND_LK_DATUM gelöscht. (Siehe Lagerkommissionsabwicklung)

Weiters wird die AR_CHECKSUMM um den Wert der zu liefernden Menge erhöht. Somit vermindert sich die VME.

Diese Schleife wird so lange fortgesetzt, bis alle betroffenen Artikelpositionen abgearbeitet sind.

Mit dem Klientparameter MDARTLAI_DISPOLAGAUTO kann angegeben werden, ob ein Dispositionslager bei der Auflösung berücksichtigt werden soll.

Weiters kann mit dem Parameter MDARTLAI_DISPOMAXMENGE bestimmt werden, ob auch auf das Dispositionslager gewechselt werden soll, wenn nicht die gesamte Auftragsmenge vorhanden ist.

 

Prüfprotokoll erstellen