Datenbank

Kennungen

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In vielen Tabellen existiert das Feld KENNUNG. Es weist dem Datensatz (Kunde, Lieferant, usw.) Merkmale zu, die der Programmsteuerung dienen. Ein Merkmal wird durch ein vordefiniertes Zeichen dargestellt, wobei die Zuweisung von mehreren Merkmalen zulässig ist. Die Reihenfolge der Eingabe ist in diesem Fall nicht von Bedeutung, da im Programmablauf nur geprüft wird, ob ein bestimmtes Zeichen in diesem Feld vorhanden ist. Die Eingabe von anderen Zeichen, als die in der Dokumentation angeführten, ist nicht erlaubt und würde bei Missachtung zu unkontrolliertem Programmverhalten führen.

Für die Vergabe von individuellen Merkmalen steht dem Anwender das Feld KENNUNG_USER zur Verfügung. Bei einer späteren Selektion ist es somit möglich, alle Kunden mit diesem Kennzeichen abzufragen. Die Eintragung von mehreren Kennzeichen in einem Feld ist erlaubt und auch durch eine spätere Selektion differenzierbar.

 

Dieses Kapitel listet die verschiedenen vorgesehenen Merkmale zu den einzelnen Tabellen auf. Enthält eine Tabelle das Feld KENNUNG, aber es sind noch keine Merkmale vorgesehen, wird diese Tabelle hier nicht angeführt und das Feld darf nicht verwendet werden.

hmtoggle_plus1Ansprechperson

Kennung

Beschreibung

M

Nur in Verbindung mit einem Kunden und kennzeichnet die Person als Mahnungsempfänger.

R

Nur in Verbindung mit einem Kunden und kennzeichnet die Person als Rechnungsempfänger beim Versand von Rechnungen mittels EMail.

X

Gesperrt.

hmtoggle_plus1Arbeitspläne

Derzeit noch keine Kennungen definiert.

hmtoggle_plus1Artikel

Folgende Merkmale gelten auch für die Auftragspositionen.

 

Kennung

Beschreibung

A

Aufwandsartikel, Summe dieser Artikel wird im Summenbereich separat ausgewiesen.

a

Artikel wird in Ara-Abrechnung nicht berücksichtigt.

b

Artikel wird in Bonus-Abrechnung nicht berücksichtigt.

B

Der aktuelle Artikel und die im Set definierten Artikel werden als Normalpositionen in den Lieferantenauftrag übernommen.

C

Kennzeichnung für Chargenartikel.

c

Artikel ist von der automatischen Chargenzuteilung ausgenommen. Siehe Klientparameter MDJOUCH_AUTO_ACO_ID.

d

Dieser Artikel wird auf Belegen nicht mitgedruckt. Diese Eigenschaft ist standardmäßig im Kunden- bzw. Lieferantenformular eingestellt. Durch Änderung dieser Eigenschaft in der Selektanweisung im Formular, kann dies deaktiviert werden.

D

Dieses Kennzeichen ist nur sinnvoll bei Hauptsetartikeln und bewirkt, dass die Teilartikel automatisch das Kennzeichen d zugewiesen bekommen.

E

Artikel wird in Geräteevidenz eingetragen. Nur sinnvoll in Verbindung mit S oder C.

e

Artikel wird bei Edifakt-Export nicht berücksichtigt.

F

Artikel mit Leergutverwaltung.

f

Keine automatische Chargenzuteilung bei auftragsbezogener Bestellung.

g

Die automatische Befüllung des Gesamtzuschlages in der Kundenauftragsposition wird für solche Artikel nicht durchgeführt.

H

Der aktuelle Artikel und die im Set definierten Artikel werden als Normalpositionen in den Produktionsauftrag übernommen.

i

Artikel wird in Intrastat-Meldung nicht berücksichtigt.

I

Artikel für Webshop.

j

Artikel wird in Era-Abrechnung nicht berücksichtigt.

K

Wird beim Einfügen einer Journalzeile diese Kennung definiert, wird diese mit umgekehrten Mengenvorzeichen dupliziert.

l

In Verbindung mit einem VC-Beleg wird die Buchung als Abwertungsbuchung gekennzeichnet.

L

Legt fest, dass die Unterartikel dieses Setartikels automatisch mit der Kennung a versehen werden. Dadurch werden die Unterartikel in der Ara-Abrechnung nicht berücksichtigt. Nur sinnvoll bei einem Verkaufssetartikel.

M

Kennzeichen für die Übersteuerung der Mindestbestellmenge. Da diese beim Artikel hinterlegte Mengenangabe beim Erfassen einer Kundenauftragsposition wirksam ist und eingegebene Positionsmengen notfalls automatisch korrigiert werden, ist eine Abweichung von dieser Logik nicht möglich. Wird hingegen die angeführte Kennung in der Artikelpositionszeile oder im Artikelstamm gesetzt, bewirkt dies das Außerkraftsetzen des Automatismus und es erfolgt lediglich die Anzeige einer Warnmeldung.

m

Kennzeichen für die Übersteuerung der Lieferantenmindestbestellmengen und der Verpackungseinheiten. Da diese beim Artikellieferanten hinterlegten Mengenangaben beim Erfassen einer Lieferantenauftragsposition wirksam sind und eingegebene Positionsmengen notfalls automatisch korrigiert werden, ist eine Abweichung von dieser Logik nicht möglich. Wird hingegen die angeführte Kennung in der Artikelpositionszeile gesetzt, bewirkt dies das Außerkraftsetzen des Automatismus.

n

Bei der Artikelerfassung von positiven Mengen im Kundenauftrag bleiben Lagerstände unberücksichtigt und das Feld MENGE_ZULIEFERN wird immer mit dem Wert 0 initialisiert.

P

Der aktuelle Artikel und die im Set definierten Artikel werden als Normalpositionen in den Kundenauftrag übernommen.

p

Artikel ist von automatischer Preisfindung in der Auftragsposition ausgenommen. Dies gilt sowohl für Kunden- als auch für Lieferantenpositionen. Wird in einer Auftragsposition der Verkaufs- bzw. Einkaufspreis manuell geändert, erfolgt die Setzung dieses Kennzeichens im Feld Kennung automatisch.

r

Beim Auflösen im Rahmen eines Sets wird die Menge auf das nächste ganzzahlige Vielfache aufgerundet.

R

Definition eines RABATTARTIKELS. Er dient dazu, um Aufträge bewusst um einen gewissen Betrag abzuwerten. Der in diesem Artikel angegebene Wert wird in der Summe als Rabatt ausgewiesen.

S

Kennzeichnung für Seriennummernartikel.

s

Kundenauftrag

Der Artikel wird beim Speichern dem aktuellen Verkaufsset zugewiesen.

Produktionsauftrag

Bewirkt beim Speichern eines Produktionsartikels, dass dieser Artikel dem aktuellen Produktionsset zugewiesen aber nicht in die Einzelteile aufgelöst wird.

 

Die Zuordnung zum Sethauptartikel erfolgt in beiden Fällen über das Feld POS_SORT. Der Sethauptartikel mit einem POS_SORT, das kleiner und am nächsten zum gespeicherten Artikel liegt, wird ausgewählt.

T

Kennzeichen für Textartikel. Im Notizfeld oder in den Artikeldokumenten werden Fixtexte hinterlegt. Beim Belegdruck erfolgt nur der Zugriff auf den hinterlegten Text und Artikeldaten werden unterdrückt. Auf welche Artikeltexte zugegriffen wird, hängt von den Belegeinstellungen ab.

t

Beim Kassaimport wird eine eventuell in der Tabelle MDARTNUM vorhandene Charge und Chargendatum für die Initialisierung der Chargenzuordnung verwendet.

U

Kennzeichen für automatische Einkaufspreisaktualisierung.
Ist dieses gesetzt, wird aus einem Lieferantenlieferschein bzw. aus einer Lieferantenrechnung der Standardeinkaufspreis des Artikels automatisch aktualisiert, falls dieser vom aktuellen Einkaufspreis des Lieferanten abweicht.

V

Ist im Artikelstamm eine Verpackungseinheit definiert, wird bei der Eingabe einer Menge automatisch auf das nächste ganzzahlige Vielfache dieser VE gerundet.

v

Verkaufspreis des Artikels ist an der Kasse änderbar.

w

Verkaufspreis muss an der Kasse eingegeben werden.

W

Artikel muss gewogen werden.

X

Artikel gesperrt.

Y

Dieses Kennzeichen ist nur sinnvoll bei Hauptsetartikeln und bewirkt, dass die Unterartikel automatisch das Kennzeichen z zugewiesen bekommen.

z

Artikel wird nicht in der Statistik berücksichtigt.

Z

Beim Druck von Ausgangsbelegen wird dieser Artikel nicht als Einzelposition angedruckt, sondern am Ende des Beleges zusammengefasst dargestellt.

hmtoggle_plus1Artikelmengeneinheiten

Kennung

Beschreibung

e

Für den Einkauf gesperrt.

X

Generell gesperrt.

hmtoggle_plus1Artikelstückliste

Kennung

Beschreibung

B

Auflösung des Sets nur im Lieferantenauftrag.

P

Auflösung des Sets nur im Produktionsauftrag.

F

Auflösung des Sets nur im Kundenauftrag.

L

Auflösung im Produktionsauftrag nur wenn Verfügbar1 kleiner gleich 0.

hmtoggle_plus1Benutzer

Kennung

Beschreibung

K

Benutzer wird im Kalender als Ressource geführt.

S

Wird der Druckerspooler über ein Service gestartet und der Benutzer, mit dessen Namen die Anmeldung am System stattfindet, besitzt diese Kennung, erfolgt ein eventueller Mailversand über den durch den Systemparameter MDMAIL_SMTPSVRINFO definierten SMTP-Server.

hmtoggle_plus1Frachtaufträge

Derzeit noch keine Kennungen definiert.

hmtoggle_plus1Geräteevidenz

Derzeit noch keine Kennungen definiert.

hmtoggle_plus1Klient

Derzeit noch keine Kennungen definiert.

hmtoggle_plus1Kunden

Folgende Merkmale gelten auch für den Kundenauftrag.

 

Kennung

Beschreibung

?

Diverser Kunde

a

Kunde wird in Ara-Abrechnung nicht berücksichtigt.

A

Auftragsbestätigung drucken.

b

Nur Barverkauf erlaubt.

B

Kunde mit Bankeinzug.

d

Das automatische Wechseln auf ein anderes Lager durch einen Eintrag in der Artikellagerdisposition wird durch dieses Kennzeichen verhindert.

D

Lieferantendirektlieferung erlaubt.

E

Automatische Generierung einer Edifaktrechnung.

e

Automatische Generierung einer Edifaktauftragsbestätigung.

f

Stammdaten werden in der Finanzbuchhaltung nicht gewartet.

F

Stammdaten werden in der Finanzbuchhaltung immer gewartet.

G

Kunde hat Lizenz zum Erwerb von Giftartikel.

I

Interessentenkennzeichen, wird nach Rechnungserstellung automatisch gelöscht.

i

Kunde wird in Intrastat-Meldung nicht berücksichtigt.

j

Kunde wird in Era-Abrechnung nicht berücksichtigt.

k

Kursaktualisierung bei Belegdruck wird deaktiviert.

l

Automatische Generierung eines Edifaktlieferscheins.

L

Kunde zahlt per Lastschrift.

M

Rechnungsversand per Email mit PDF.

P

Kunde ist von automatischer Portoberechnung ausgenommen.

S

Sammelrechnungskunde.

T

Keine Teillieferung, kein Rückstand.

Bestellt der Kunde 10 Stück und es sind nur 5 Stück verfügbar, werden 5 Stück geliefert und die restlichen 5 Stück werden nicht in den Rückstand genommen.

t

Keine Teillieferung aber Rückstand erlaubt.

Bestellt der Kunde 10 Stück und es sind nur 5 Stück verfügbar, erfolgt keine Lieferung und die komplette Menge wird in den Rückstand genommen.

w

Kunde für Webshop nicht freigegeben.

X

Kunde gesperrt.

Z

Rechnungen des Kunden sind zediert.

hmtoggle_plus1Kundenkontrakte

Derzeit noch keine Kennungen definiert.

hmtoggle_plus1Lieferanten

Folgende Merkmale gelten auch für den Lieferantenauftrag.

 

Kennung

Beschreibung

?

Diverser Lieferant.

D

Kundendirektlieferung erlaubt.

E

Der Einkaufspreis beim Anlegen von Lieferantenaufträgen wird aus dem kalkulatorischen Einkaufspreis (EKP_KALK) der Artikelmengeneinheit ermittelt.

f

Stammdaten werden in Finanzbuchhaltung nicht gewartet

i

Lieferant wird in Intrastat-Meldung nicht berücksichtigt.

k

Kursaktualisierung bei Belegdruck wird deaktiviert.

X

Lieferant gesperrt.

hmtoggle_plus1Monteure

Derzeit noch keine Kennungen definiert.

hmtoggle_plus1Personal

Derzeit noch keine Kennungen definiert.

hmtoggle_plus1Produkte

Derzeit noch keine Kennungen definiert.

hmtoggle_plus1Projekte

Derzeit noch keine Kennungen definiert.

hmtoggle_plus1Tabelleneigenschaften

Tabelleneigenschaften werden in der Tabelle SYTBL hinterlegt.

 

Kennung

Beschreibung

C

Daten der Tabelle werden beim Ausführen des Programmpunktes "Datenpflege/Administrator/Klient kopieren" in den neuen Klienten kopiert.

hmtoggle_plus1Verfahrensanweisung zu Prüfprotokollen

Kennung

Beschreibung

X

Verfahrensanweisung gesperrt

hmtoggle_plus1Vertreter

Derzeit noch keine Kennungen definiert.

hmtoggle_plus1Vertrieb

Derzeit noch keine Kennungen definiert.

hmtoggle_plus1Verwendungszwecke

Kennung

Beschreibung

J

Verwendungszweck darf nur in Verbindung mit einem Laborergebnis "J" verwendet werden.

hmtoggle_plus1Warengruppen

Kennung

Beschreibung

1

Hauptgruppe

Um die Warengruppen in Haupt- und Untergruppen zu unterteilen, reserviert man bestimmte Stellen für diese Gruppen. Z.B. die ersten 2 Stellen für die Hauptgruppe, die 3 nächsten Stellen für die erste Untergruppe und die letzten 4 Stellen für die zweite Untergruppe. Die am Artikelstamm zugewiesene Warengruppe muss daher immer 9 Stellen aufweisen. In den Stammdaten/Warengruppen werden aber auch die zweistelligen Hauptgruppen und die fünfstelligen ersten Untergruppen angelegt. Diese beide Gruppen bekommen die Kennung "1" bzw. "2" zugewiesen. Alle neunstelligen Warengruppen die Kennung "3".

2-9

Gruppe 2 - 9

r

Keine Regaletiketten für diese Warengruppe drucken.

I

Warengruppe ist für den Verkauf im Webshop vorgesehen.